Rumänien in Zahlen

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Rumänien Detschland
GEOGRAFIE, BEVÖLKERUNG
Fläche: 238 391 km²

Verwaltung: 41 Bezirke und Hauptstadtbezirk

Bevölkerung: 22,300 Mio. Einw., davon 90 % Rumänen, 7 % Ungarn, 3 % Roma, Minderheit von Deutschen, Ukrainern, Russen, Türken

Flüchtlinge: 1857

In Städten leben 55 %, unter 15 J. sind 17 % der Bev.

Bev.dichte: 97 Einw./km²

Bev.wachstum: -0,23 %

Fruchtbarkeitsrate: 1,3 Geb./Frau

Landessprachen: Rumänisch, weitere Landessprachen regional Ungarisch, Deutsch

Religionen: 87 % orthodoxe Christen, 6 % Katholiken, 7 % Protestanten
GEOGRAFIE, BEVÖLKERUNG
Fläche: 357 027 km²

Verwaltung: 16 Bundesländer

Bevölkerung: 82,532 Mio. Einw., davon 91 % Deutsche, 2,3 % Türken; Minderheiten von Sorben, Dänen, Friesen, sowie Sinti und Roma

Flüchtlinge: 903 000 (2002)

In Städten leben 88 %, unter 15 J. sind 15 % der Bev.

Bev.dichte: 236 Einw./km²

Bev.wachstum: 0,07 %

Fruchtbarkeitsrate: 1,4 Geb./Frau

Landessprachen: Deutsch, weitere Landessprachen regional Dänisch, Sorbisch, Friesisch

Religionen: überwiegend Christen (32,3 % katholisch, 31,9 % evangelisch), 3,9 % Muslime, 0,2 % Juden

Die größten Städte: Berlin 3 392 425, Hamburg 1 728 806, München 1 234 692, Köln 968 639, Frankfurt a. M. 643 726, Essen 590 831, Dortmund 588 477, Essen 585 481, Düsseldorf 571 886, Bremen 542 987, Hannover 517 310, Duisburg 508 664, Leipzig 494 795, Nürnberg 493 397, Dresden 480 228
POLITISCHES SYSTEM
1859/62 Zusammenschluss der Donaufürstentümer Walachei und Moldau zum Staat Rumänien. Anerkennung der Unabhängigkeit am 13. Juli 1878 (»Berliner Kongress«). Republik.

Verfassung von 1991.

Zweikammerparlament (Parlamentul):

Abgeordnetenhaus (Camera Deputatilor; 345 Sitze, davon 18 für Minderheiten reserviert) und Senat (140 Sitze).

Wahl alle 4 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts ebenfalls alle 4 J. (einmalige Wiederwahl zulässig). Wahlrecht ab 18. J.

Staatsoberhaupt: Traian Basescu (seit Dezember 2004)

Regierungschef: Calin Popescu-Tariceanu (seit Dezember 2004)
Außenminister: Mihai Razvan Ungureanu
POLITISCHES SYSTEM
Demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat seit 1949. Verfassung (Grundgesetz/GG) vom 23. Mai 1949, letzte Änderung 2002. Das Grundgesetz kann mit einer Zweidrittelmehrheit im Bundestag und Bundesrat geändert werden; von jeglicher Änderung ausgenommen sind grundlegende Prinzipien wie die föderale Gliederung, das Wesen der Bundesrepublik als demokratischer und sozialer Rechtsstaat oder die Unverletzlichkeit der Menschenwürde des Einzelnen. Gegliedert in 16 Bundesländer (seit 1990, zuvor in 10 Länder plus West-Berlin). Die höchste Staatsgewalt liegt beim Bund (Bundesrecht bricht Landesrecht; Art. 31 GG), doch haben auch die Länder eigene Staatsgewalt und spezielle Zuständigkeiten wie etwa die Kulturhoheit. Auswärtige Beziehungen und Landesverteidigung sind dem Bund vorbehalten. Allg. Wahlrecht ab 18 J. (bei Kommunalwahlen zum Teil ab 16 J.). Zweikammersystem. Der Bundestag mit 598 Mitgl. (603 mit Überhangmandaten), wird alle 4 J. gewählt. Der Bundesrat mit 69 von den Landesregierungen entsandten Mitgl. ist zur Wahrung der Länderinteressen an der Gesetzgebung beteiligt; doch kann ein Land seine je nach Einwohnerzahl 3 bis 6 Stimmen im Bundesrat nur im Block abgeben. Landtagswahlen finden in 4 Bundesländern alle 4 J., in den übrigen 12 Ländern alle 5 J. statt. Das Staatsoberhaupt (Bundespräsident), mit vorwiegend repräsentativen Aufgaben, wird alle 5 J. von der Bundesversammlung gewählt; einmalige Wiederwahl ist zulässig. Die Bundesversammlung setzt sich aus allen Mitgliedern des Bundestages und ebenso vielen von den Länderparlamenten nach dem Verhältniswahlrecht gewählten Mitgl. zusammen. Die nächste Wahl findet am 23. Mai 2004 statt.
Staatsoberhaupt: Horst Köhler (seit 1. Juli 2004)
Der Regierungschef (Bundeskanzler) wird vom Bundestag gewählt und — wie die Minister — vom Bundespräsidenten ernannt. Die Richtlinien der Politik bestimmt der Kanzler allein (Richtlinienkompetenz), die Minister leiten ihren Geschäftsbereich selbständig und verantwortlich.
Regierungschef: Gerhard Schröder (SPD)
Außenminister: Joschka Fischer (Grüne)
MILITÄR
Allg. Wehrpflicht: 12 Monate

Streitkräfte: 97 200 Mann (Armee 66 000, Luftwaffe 14 000, Marine 7200)

Militärausgaben (am BIP): 2,3 %

Waffenhandelsanteil: an den Exporten 0,5 %, an den Importen 1,9 %
MILITÄR
Allg. Wehrpflicht: 9 Monate

Streitkräfte: 264 000 Mann (Heer 175 000, Luftwaffe 64 000, Marine 25 000)

Militärausgaben (am BIP): 1,5 %
GESUNDHEIT, SOZIALES
Öffentliche Gesundheitsausgaben (am BIP): 5,2 %

Öff. Ausgaben für Bildung und Erziehung (am BIP): 3,5 %

Öffentliche Ausgaben für Altersversorgung (am BIP): 5,1 % (1996)

Medizinische Versorgung: 1,9/1000 Einw.

Krankenhausbetten: 7,5/1000 Einw.

Säuglingssterblichkeit: 19/1000 Geb.

Müttersterblichkeit: 49/100 000 Geb.

Kinderunterernährung: 3 %

Kinderarbeit: 0 %

Armutsrate: 2,1 % (2000)

Frauenanteil an den Beschäftigten: 44,5 %

Zugang zu sauberem Trinkwasser: 91 % der städtischen, 16 % der ländlichen Bev. zu sanitären Anlagen: 86 % bzw. 10 %

HIV-Infektionsrate: <0,1 %

Lebenserwartung: Männer 66 J., Frauen 74 J.,

Schulpflicht: 6-16 J.,

Einschulungsquote: im Primarbereich 93 %, im Sekundarbereich 80 %, Analphabetenrate: Männer 2 %, Frauen 4 %,

Universitäten: Bukarest, Craiova, Galati, Iasi, Timisoara,,
GESUNDHEIT, SOZIALES
Öffentliche Gesundheitsausgaben (am BIP): 8,1 %

Öff. Ausgaben für Bildung und Erziehung (am BIP): 4,5 %

Öffentliche Ausgaben für Altersversorgung (am BIP): 12,1 % (1997)

Medizinische Versorgung: 3,3/1000 Einw.

Krankenhausbetten: 9,1/1000 Einw.

Säuglingssterblichkeit: 4/1000 Geb.

Müttersterblichkeit: 8/100 000 Geb.







Frauenanteil an den Beschäftigten: 42,4 %

HIV-Infektionsrate: 0,10 %





Lebenserwartung: Männer 75 J., Frauen 81 J.,

Schulpflicht: 6-15 (16) J.,

Einschulungsquote: im Primarbereich 86 %, im Sekundarbereich 88 %,

Universitäten: 91, die größten in Berlin, Hamburg, Köln, München, Münster,
WIRTSCHAFT
Währung: 1 Leu (l) = 100 Bani Kurs (Mitte 2004): 1 l = 0,000025 &euro;

Wachstumsrate des BSP: 4,3 %

BSP: 41,7 Mrd. US$

BSP/Kopf: 1870 US$

Anteil am BIP: Landwirtschaft 13 %,, Industrie 38 %,, Dienstleistungen 49 %



Arbeitslosenquote: 6,6 %

Inflationsrate: 22,5 %

Staatseinnahmen: 9,545 Mrd. US$

Steueraufkommen (am BIP): 22,8 %

Einkommensteuer: 40 %

Körperschaftsteuer: 25 %

Haushaltsdefizit (am BIP): 1,7 % (1999)

Staatsausgaben: 10,619 Mrd. US$

Leistungsbilanzsaldo: -1,525 Mrd. US$

Auslandsschulden: 14,683 Mrd. US$

Schuldendienst (am BSP): 22 %

Devisenreserven: 8,372 Mrd. US$

Empf. Entwicklungshilfe: 701 Mio. US$

Ausl. Direktinvestition: 1,157 Mrd. US$

Börse (Marktkapitalisierung am BIP): 2,9 %

Energie: Produktion 28,222 Mio. t ÖE
WIRTSCHAFT
Währung: 1 Euro (&euro;) = 100 Cent



Wachstumsrate des BSP: 0,2 %

BSP: 1876,3 Mrd. US$

BSP/Kopf: 22 740 US$

Anteil am BIP: Landwirtschaft 1 %,, Industrie 30 %,, Dienstleistungen 69 %

Forschung+Entwicklungsausgaben (am BIP): 2,50 %

Arbeitslosenquote: 8,6 %

Inflationsrate: 1,1 %

Staatseinnahmen: 920,4 Mrd. &euro;

Steueraufkommen (am BIP): k. A.

Einkommensteuer: 49 %

Körperschaftsteuer: 27 %

Haushaltsdefizit (am BIP): 3,9 % (2003)

Staatsausgaben: 987,1 Mrd. &euro;

Leistungsbilanzsaldo: 46,586 Mrd. US$





Devisenreserven: 89,143 Mrd. US$

Geleistete Entwicklungshilfe: 4990 Mio. US$

Ausl. Direktinvestition: 37,296 Mrd. US$

Börse (Marktkapitalisierung am BIP): 34,6 %

Energie: Produktion 133,745 Mio. t ÖE, Verbrauch 351,09 Mio. t ÖE, Anteile am Verbrauch: Atomenergie 11,2 %; Erdgas 23,2 %; Kohle 26,2 %; Öl 37,7 %; sonstige 1,7 %
Landwirtschaft, Rohstoffe, Industrie
Nutzfläche: 43,1 %, von der Anbaufläche sind 31,2 % bewässert

Produkte: Weizen, Mais, Gerste, Wein, Kartoffeln, Sonnenblumenkerne, Zuckerrüben,

Bewaldet: 64 000 km²,

Rodung (jährlich): -147 km²,

Rohstoffe: Braunkohle, Kohle, Salz, Eisenerz, Bauxit, Kupfer, Blei, Zink, Erdöl, Methan,



Wichtige Industriezweige: Maschinenbau, Petrochemie, Metallurgie, Chemie, Textilverarbeitung, Nahrungsmittelproduktion
Landwirtschaft, Rohstoffe, Industrie
Nutzfläche: 34,5 %, von der Anbaufläche sind 4,0 % bewässert

Produkte: Weizen, Rogge, Mais, Gerste, Wein, Kartoffeln, Zuckerrüben,

Bewaldet: 107 000 km²,

Rodung (jährlich): 0 km²,

Rohstoffe: Braunkohle, Steinkohle, Salz,

Beschäftigte: Industrie 44 % (m) ; 18 % (w) Landwirtschaft 3 % (m) ; 2 % (w) Dienstleistung 52 % (m) ; 80 % (w)

Wichtige Industriezweige: Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Kfz-Industrie, Chemie, Stahl, Kohle, Textil
Außenwirtschaft
Handelsbilanzsaldo: -2,602 Mrd. US$

Export: 16,223 Mrd. US$ davon Fertigwaren (meist Kleidung) 31,7 %; Maschinen u. Transportmittel 16,9 %; Metalle u. Metallerzeugnisse 15,4 %

Hauptabnehmer: Italien (22,4 %), Deutschland (15,7 %), Frankreich (7,0 %)

Hightech-Exporte: 567 Mio. US$

Import: 18,825 Mrd. US$ davon Maschinen und Transportmittel 23,4 %; Textilien 18,6 %; Brennstoffe 10,1 %



Hauptlieferländer: Italien (18,7 %), Deutschland (14,7 %), Russland (8,6 %)
Außenwirtschaft
Handelsbilanzsaldo: 77,690 Mrd. US$

Export: 721,017 Mrd. US$ davon Kraftfahrzeuge 19,5 %, Elektroindustrie und Elektronik 16,1 %, Maschinen 13,8 %, Chemie 12,4 %

Hauptabnehmer: Frankreich (10,6 %), USA (9,3 %); Großbritannien (8,4 %), Italien (7,4 %), Niederlande 6,2 % (2003)

Hightech-Exporte: 86,861 Mrd. US$

Import: 643,327 Mrd. US$ davon Elektroindustrie und Elektronik 18,3 %, Kraftfahrzeuge 10,7 %, Chemie 10,5 %, Maschinen 7,0 %, Erdöl u. Erdgas 6,6 %

Hauptlieferländer: Frankreich (9,2 %), Niederlande (8,3 %), USA (7,3 %), Italien (6,3 %), Großbritannien (6,0 %) (2003
   
   
   

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