"Profesiunea mea de vis" - Mein Traumberuf

Das war das Thema unseres diesjährigen Wettbewerbs für die Jungen und Mädchen unseres Projekts Schülerpatenschaften. Von den 80 Kindern und Jugendlichen in diesem Projekt haben sich 65 an dem Wettbewerb beteiligt. Die Beiträge sind ganz überwiegend so gut, dass es der Jury schwer fiel, zu entscheiden, welche Arbeiten mit ersten, zweiten oder dritten Preisen auszuzeichnen sind. Wie auch im vorigen Jahr bekommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens einen Anerkennungspreis.

Interessant ist, was „unsere“ Kinder und Jugendlichen als Traumberuf angeben.


Koch, Konditor und/oder Kellner zu werden – der Traum von 13,5 Prozent, wobei einige noch weitergehende Träume haben, nämlich selbst ein Restaurant oder gar ein Luxusrestaurant zu eröffnen.
Ein Traumkoch verspricht, uns alle einzuladen, wenn sich sein Traum erfüllt. Wir werden ihn beim Wort nehmen.
  Sportler Den zweiten Rang unter den Traumberufen nehmen mit 12 Prozent die Sportler ein, vor allem Fußballer und Fußballerinnen, die Lionel Messi, Ronaldo oder auch den Rumänen Duckadam als Vorbilder nennen
Polizisten und Feuerwehrleute
sind bei Jungen, aber auch bei Mädchen Traumberufe (ebenfalls 12 Prozent). Eine mehrfach genannte Begründung für den Traumberuf bei der Polizei ist die blaue Uniform!
Mein Traum ist, Verkehrspolizist zu werden.
Wenn ich groß werde, möchte ich Polizist werden.
Warum gefällt mir dieser Beruf? Mir würde es gefallen, dass auf der Straße keine Unfälle mehr passierten. Die Kinder sollen die Straße korrekt überqueren und die Farben der Ampel berücksichtigen. In der Welt, in der ich lebe, möchte ich, dass all Kinder geschützt seien und dass sie von den Großen verstanden werden.
Als Polizist möchte ich, dass das Gesetz respektiert wird, dass aber die, die einen Fehler machen, bestraft werden. Die Uniform des Polizisten gefällt mir sehr gut, weil die blaue Farbe meine Lieblingsfarbe ist.
(Timotei, 9 Jahre)
Arzt Unter den älteren Schülern ist der Beruf des Arztes ein Traum, und wenn nicht Arzt, dann wenigstens Medizinalassistent. Mehrere wollen Chirurgen werden (Bild: Daniel, 14 Jahre).

Von einem pädagogischen Beruf als Kindergärtnerin oder Lehrer träumen 9 Prozent. Die Mädchen, die diese Berufe angegeben haben, haben ihre Vorstellungen besonders einfühlsam dargestellt. Bei denen möchte man noch einmal Kind sein.
Auch andere akademische Berufe wie Jurist oder Biologin streben einzelne Schülerinnen und Schüler an.
Verschiedene handwerkliche Berufe wie Tischler, Schlosser, Automechaniker, Maurer, Schneiderin stehen im Fokus der Interessen etlicher Schüler.
Den Traum von Musik als Beruf träumen vier Mädchen. Und ein Junge möchte ein großer Tänzer werden. Dieser Wunsch scheint insbesondere ein Traum zu sein, da der Junge fast taub ist. Aber es gibt tatsächlich namhafte taubstumme Tänzer und Tänzerinnen.


Prinzessin Am hochfahrendsten ist der Traum der kleinen Andrea (6 Jahre):
Sie möchte Prinzessin oder Königin werden.

Diesen Traum träumen auch in Deutschland die meisten kleinen Mädchen, während die kleinen Jungen hier besonders gern Piraten werden möchten.

Beim Vergleich der Traumberufe „unserer“ Schüler mit den Traumberufen deutscher Kinder und Jugendlicher fällt im Übrigen auf, dass deutsche Schüler sehr viel zahlreicher von technischen und kaufmännischen Berufen träumen, kaum vom Handwerk.

Die Preisverleihung wird im Oktober in Temeswar stattfinden.

Wir freuen uns über die rege Beteiligung an unserem Wettbewerb und wünschen allen Schülerinnen und Schülern, dass ihre Träume wahr werden und ihre Wünsche sich erfüllen.

Irmgard Nielsen


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